Tallinn -> Riga

Ein neuer Tag mit neuer Energie bricht an. Wir frühstücken ausgiebig und schauen mit einem weinenden Auge diesem Fleckchen hinterher. Durch den Wald bahnen wir uns einen Weg zur Straße. Nur klingt Kermit heute nicht gut. Es dröhnt gewaltig. Karsten hält lieber an und schaut unter’s Auto. Der Ursprung ist schnell gefunden. Vom der Aufhängung des Auspuffrohres schlägt die Halterung an das Bodenblech. Karsten entscheidet, dass ihn das nervt, also wird es behoben, am Wegesrand, mit der Eisensäge.

Da wir Autobahnen vermeiden müssen fahren wir auf schmalen Wegen parallel zur Straße, die in der Karte als Autobahn 1 ausgewiesen ist. Dabei stoßen wir auf einen sechs Meter hohen Wasserfall mitten im Nirgendwo.

Ein wirklich hübsches Fleckchen Erde. Die Gegend ist insgesamt ausgesprochen einladend. Wir notieren uns einige Ortsnamen, denn hierher kommen wir bestimmt noch einmal zurück. Als wir durch Zufall an einer Tankstelle der sogenannten Autobahn ganz nahe kommen, machen wir beide entgeisterte Gesichter. So sieht keine Autobahn aus. Kurz bei Wikipedia nachschlagen und den Verdacht bestätigt finden. In Estland und Lettland gibt es sowas wie eine Autobahn nicht. Na toll. Andererseits hätten wir auch den Wasserfall nicht gefunden. Hat also alles seinen Grund.

Talinn erreichen wir zur Mittagszeit. Wir machen einen kleinen Altstadtrundgang und finden es herrlich. Hier lässt es sich aushalten. Bedauerlicherweise sollen wir heute noch das höchste Gebäude der baltischen Staaten finden. Nach kurzer Recherche findet sich der Fernsehturm von Riga. Na, dann mal los.

Ursprünglich sollten wir in einem verlassenen Gefängnis eine kleine Planscheinlage vollbringen. Aber auf Grund eines Festivals ist das Gelände abgesperrt. Daher geht es nun für die Tagesaufgabe nach Lettland. Danach beenden wir den Tag mit einem kleinen Grillerchen im Regen.

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